Arbeitstreffen Berliner Forsten in Gorin

Arbeitstreffen Berliner Forsten in Gorin

Am 13. Mai fand das erste ANW-Arbeitstreffen 2017 statt. Die 25 Waldbegeisterten, die sich am Samstagmorgen in der Nähe von Wandlitz im Wald der Berliner Forsten im Revier Gorin trafen, wurden sogleich von Dirk Riestenpatt, Ingmar Preuße und Martin Guericke in die praktischen Übungen hineingeführt. Nicht lange herumstehen an Exkursionsbildern, nicht lange den Ausführungen des Revierleiters lauschen, nicht lange Geologie, Bestandesgeschichte und Klimaentwicklung in ausführlichen Diskursen abwägen war Inhalt des Arbeitstreffens – nein, gemeinsam auszeichnen mit Weitblick stand im Vordergrund des Tages.

Arbeitsgruppe inmitten von Naturverjüngung

Was bewirkt eigentlich die Entscheidung, die wir im Wald bei der Auswahl zu entnehmender Bäume treffen, langfristig? Und lässt sich vielleicht sogar ein individuelles Durchforstungsprofil aufzeigen? Auf zwei Beispielplots der Berliner Forsten waren jeweils ca. 100 Bäume verortet, vermessen, vermarkt, nummeriert und konnten so individuell bestimmt werden. Der Wald erscheint bereits vielgestaltig mit alten Kiefern, einem vitalen Zwischenstand aus Laub- und Nadelholz sowie sich munter verjüngender Birke, Buche, Eiche, Kiefer und Vogelbeere – kurz und gut, man konnte ahnen, dass hier bereits seit einigen Jahren Strukturentwicklung mit der Säge betrieben und emsig gejagt wird. Welch herrliches Waldbild bot sich uns, verglichen mit vielen anderen in Brandenburg, die uns in ihrer Gleichförmigkeit doch noch allzu vertraut sind. Aber der Blick sollte an diesem Tag nicht nur zurück, sondern vor allem voraus gehen. Denn wie wird sich dieser Wald nun weiter entwickeln, wenn wir Holz machend und individuell fördernd eingreifen? Wie wirken sich Eingriffstärke und Auswahl der Individuen auf die weitere Waldentwicklung aus?

Die Aufgabe der vier schnell gebildeten Arbeitsgruppen bestand darin, die im nächsten Pflegeeingriff zu entnehmenden Individuen auszuwählen und zu notieren – quasi eine virtuelle Durchforstung anzulegen. Es sollte also richtig konkret und praktisch werden und die Folgen unserer Entscheidungen sollten uns anschaulich vor Augen geführt werden. Die eingangs seitens einiger Teilnehmer aufgeworfene Frage nach den betrieblichen Zielen und damit ggf. nach dem Maß des Vorgehens wurde schnell zur Seite geschoben. Ohne Zielvorgaben, sondern mit dem Blick einer naturgemäßen Weiterentwicklung des Waldes sollten durch die Gruppen jene Individuen identifiziert werden, die im nächsten Eingriff entnommen werden. Wer nun glaubt, dass sechs Forstleute im Walde schnell auf einen Nenner kommen, der irrt, denn nun entstand ein munterer Diskurs darüber, ob Nr. 20 oder Nr. 22 fallen müsse, vielleicht Nr. 36 doch zu dicht in der Krone von Nr. 37 stehe und Nr. 44 ja doch wohl ihre Zielstärke erreicht habe. Auch würde Nr. 52 die Verjüngung zu sehr beschatten und Nr. 61 sei ja wohl als Biotopbaum unstrittig – oder?, „Industrieholz hat keine Zielstärke“, „das Gute ist des Besseren Feind“, „wer nichts bringt fliegt raus“ … das waren Begrifflichkeiten, die genauso zu vernehmen waren wie „notwendige Weiterentwicklung der Durchmesserstruktur“, „Angleichung an die Plenterkurve“ oder „Förderung der Verjüngung“ und „um Himmels Willen bitte das Biotopholz erhalten“.

Der heftige Diskurs in den Gruppen machte uns bewusst, dass wir zu reflektieren begannen, Ziele und Vorteile verschiedener Alternativen abwogen und uns bei dem einen oder anderen Exemplar sehr schnell einig waren, während die Auflösung von Bedrängungssituationen, Gruppenstellungen oder auch nur die Förderung eines vitalen Zwischenstandes und die Beförderung der zaghaft und üppig dort aufkommenden Verjüngung uns doch intensiv beschäftigten. Am Ende hatte jede der vier Gruppen die Individuen identifiziert und notiert, die sie entnehmen wollten. Gleichzeitig hatte sie auch ihr gruppenspezifisches zielorientiertes Vorgehen miteinander entwickelt, das anschließend mit den anderen drei Gruppen verglichen wurde.

Die Baumlisten wurden noch im Wald durch Martin Guericke erfasst, in BWinPro eingegeben und über 30 Jahre der weitere Wuchsverlauf bis 2047 mit und ohne Eingriff simuliert. Und jetzt wurden die Auswirkungen der jeweiligen Entscheidungen nur zu deutlich, denn hatte die eine Gruppe nahezu 50 Efm/ha entnehmen wollen, gab es auch eine Gruppe, die mit 24 Efm/ha nur zögerlich eingriff. Somit ließen sich im jeweiligen Durchforstungsprofil die „Lichtmacher“ von den „Zwischenstandentwicklern“ und die wieder von den „Intermediärdurchforstern“ deutlich abgrenzen. Spannend war zudem, dass die Auswirkungen auf die Stammzahlverteilungen so quasi eine grafische Durchforstungshandschrift jeder Arbeitsgruppe zeigte und damit auch ein konkretes Entwicklungsabbild ihrer Ziele war. Kurz und gut, es war für alle spannend zu sehen, welche Wirkung waldbauliche Entscheidungen entfalten und wie sich auch in der zukünftigen Waldentwicklung starke von mäßigen Eingriffen deutlich abgrenzen lassen.

Dieses war ein sehr gelungener Diskurs waldbaulichen Trainings, der uns viel Diskussionsstoff gebracht hat und den wir gerne weiter fortsetzen wollen. Nach der ergänzenden Exkursion zu weiteren Waldbildern und der damit verbundenen Erörterung verschiedener Varianten der Entwicklung strukturreicher und vielfältiger Wälder aus Kiefernaltersklassenwald im Revier Gorin rundete ein Mittagessen am Grill den ANW-Arbeitstag ab.

Exkursion mit der SDW Oberhavel

Exkursion mit der SDW Oberhavel

Am 8. April 2017 war die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Regionalverband Oberhavel, zu Gast bei der ANW Brandenburg. Unter der Führung von Dietrich Mehl wurde zunächst dem Schwarzwildübungsgatter in Zehdenick ein Besuch abgestattet. Dort erläuterte Gattermeister Karl-Ernst Brehmer den Aufbau, die Organisation und Philosophie des Gatterbetriebes. Höhepunkt war ein Besuch im Ruhegatter, wo eine 8- und 1-jährige Bache mit Frischlingen ihr Zuhause haben. Die alte Bache hat einen derart vertrauensvolles Verhältnis zum Gattermeister, dass sie sich auf die Seite legte und von den Kindern streicheln ließ.

Im weiteren Verlauf der Exkursion fand eine Waldwanderung statt, bei der die Grundsätze naturgemäßer Waldwirtschaft erläutert und anschaulich demonstriert wurden.

Auszeichnungsübung mit Studierenden der HNE Eberswalde

Auszeichnungsübung mit Studierenden der HNE Eberswalde

Am 7. April 2017 fand mit 24 Studentinnen und Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde wieder eine Auszeichnungsübung in der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf statt. Nach einer kurzen Information über die Grundsätze der ANW ging es rasch in den Wald hinaus.

Ein ca. 135-jähriger Stieleichen-Rotbuchen-Wald mit ca. 70-jähriger Rotbuche im Zwischenstand bot zahlreiche Möglichkeiten für umfangreiche Diskussion über den richtigen Weg in der naturgemäßen Waldbewirtschaftung. Mit farbigen Bändern konnten die Studierenden ihre Ideen und Vorstellungen ausprobieren; anschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam in der Gruppe diskutiert. Während gelbe Bände die Bäume kennzeichnen sollten, auf die gewirtschaftet werden sollte, wurden die Entnahmebäume rot und die Habitatbäume weiß markiert.

Geleitet haben die Übung der ANW-Vorsitzende Dietrich Mehl und Michael Walter.

ANW-Tannentagung am 1. April 2017 ein voller Erfolg

ANW-Tannentagung am 1. April 2017 ein voller Erfolg

J. Rosemund, A. Schulze ¦ Am Morgen des 1. April 2017 konnten die Einwohner des kleinen Dorfes Gandenitz (300 Einw.) eine erstaunliche Invasion beobachten. Fast 100 Besucher belegten jeden nur möglichen Parkplatz und strömten in das Gasthaus Zur Linde zur Weißtannen-Tagung der ANW Brandenburg.

Dietrich Mehl, Vorsitzender der ANW Brandenburg, begrüßte die Teilnehmer und übergab die Tagungsleitung an Michael Duhr. Nach einer kurzen Einführung zum Ziel der Veranstaltung, nämlich ob die Weißtanne eine Zukunft in Brandenburg haben kann, stellte Duhr den ersten Redner vor.

Wolf Hockenjos, „Vater der Weißtanne“ aus dem Schwarzwald, wirbt seit Jahrzehnten in Wort, Schrift und Bild für die Weißtanne. Und so war auch sein Vortrag „Die Tanne, eine Zukunft für Abies Alba?“ ein engagiertes und emotionales Plädoyer für die Weißtanne. In Anlehnung an die Buche als „Mutter des Waldes“ titulierte er die Weißtanne als „Mutter der Nadelhölzer“. Seiner Meinung nach hat sie auch in Brandenburg gute Chancen.

Hockenjos ANW 01.04.2017 Templiner Tannenvortrag

Im Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Schwarz – „Optionen zur Verwendung von Tannenholz“ – ging es inhaltlich um die Frage der Wirtschaftlichkeit von Tannenholz. Schwarz räumte mit dem Vorurteil auf, dass die Weißtanne schlecht zu vermarkten und schlecht zu bearbeiten sei. Er zeigte an vielen Beispielen, wie dauerhaft und wertvoll Weißtannenholz ist. Natürlich muss man auch bei der Weißtanne, wie bei anderen Holzarten, die besonderen Eigenschaften beachten. Für die Vermarktung von Weißtannenholz sollte grundsätzlich mindestens eine LKW Ladung zusammen kommen. Schwarz sah Potenziale für Weißtannenholz bei der Herstellung von Lamellen. Er ging davon aus, dass hierzu eine Mindestmenge von 600.000 fm (Zopf 40 bis 60 cm) über einen Zeitraum von 10 Jahren auf dem Markt vorhanden sein muss, um zwei Verarbeitungsbetriebe im Land Brandenburg zu versorgen.

 Schwarz ANW 01.04.2017 Präsentation Tanne

Weiter ging es mit dem Vortrag von Prof. Dr. Peter Spathelf „Waldbauliche Optionen mit Weißtanne in Brandenburg“. Spathelf referierte in seinem Vortrag zur Anpassungsfähigkeit der Weißtanne, zur genetischen Vielfalt, zum Wachstum und schließlich zum Klimarisiko der Weißtanne. Basierend auf den Erfahrungen aus Anbauversuchen in der Landeswaldoberförsterei Doberlug skizzierte er einen möglichen Bestandszieltyp mit führender Weißtanne in Brandenburg. Dieser sollte insbesondere auf terrestrischen Standorten der Nährkraftstufen K bis M in den Klimastufen Tf und Tm realisiert werden. Aber auch wechselfeuchte und mineralische Nassstandorte hält Spathelf für geeignet. Als Misch- oder Begleitbaumart sei die Tanne auf entsprechenden Standorten im Kiefern-, Buchen- oder im Douglasienmischwald denkbar.

Spathelf ANW 01.04.2017 Vortrag

Der Forstbezirk Eibenstock in Sachsen ist das Mekka der Weißtannenfreunde in Ostdeutschland. Stephan Schusser, Leiter des Forstbezirkes, zeigte in beeindruckenden Bildern und mit viel Engagement die Erfolge bei der Etablierung der Weißtanne im Forstbezirk Eibenstock. Besonders ging er auf die Sortimente, die Herkünfte und die Pflanz- sowie Saatverfahren ein, die zur erfolgreichen Etablierung von Weißtannenverjüngungen notwendig sind.

Schusser ANW 01.04.2107 Etablierung WTA ANW Brbg. 2017

Als Einstieg in die Exkursion am Nachmittag referierte Forstbetriebsleiter Jürgen Schuppelius über die Weißtannenbewirtschaftung im Stadtforst Templin. Unter dem Aspekt der Produktverbreiterung und der Klimaveränderung arbeitet die Stadtforstverwaltung Templin schon seit vielen Jahren mit der Weißtanne, um die Wälder zu stabilisieren und das Absatzportfolio zu erweitern. Schuppelius wies auf die besondere jagdliche Situation hin. Der städtische Eigenjagdbezirk besteht im Exkursionsteil aus einem ca. 800 Meter schmalen Waldstreifen und die angrenzenden Jagdnachbarn sind nicht an waldangepassten Wildbeständen interessiert, sondern verfolgen eher gegenteilige Interessen. Durch die engagierte Eigenbejagung der Stadtwaldflächen in diesem Revierteil ist trotz der ungünstigen Flächenform die Etablierung von Laubholz-Naturverjüngungen ohne Schutzmaßnahmen möglich. Allerdings gelingt die Verjüngung von Weißtannen i.d.R. nur im Zaun.

Schuppelius ANW 01.04.2017 Weißtanne

Nach einer kurzen Mittagspause mit Suppe, Würstchen und vielen Fachgesprächen fuhren drei Exkursionsgruppen in das Revier Gandenitz. Das liegt in der Klimastufe Tf. Die Exkursionsleitung übernahmen neben Herrn Schuppelius der zuständige Revierleiter Christian Hierdeis und sein Kollege Joachim Lange.

Am Exkursionspunkt 1 wurden vor 14 Jahren Weißtannen im Zaun streifenweise in einen jetzt 140- jährigen Buchbestand auf einem K2 Standort gepflanzt. Die Weißtannen entwickelten sich gut. Aufgrund der Buchenkonkurrenz in der Verjüngung entschied sich der Revierleiter Christian Hierdeis, die gleichwüchsige Buchenverjüngung für die Weißtanne zurückzuschneiden. Über die Notwendigkeit dieser Maßnahme wurde naturgemäß rege diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Weißtanne als Schattbaumart hervorragend zur Komplementierung von Buchenverjüngungen geeignet ist.

Am Exkursionpunkt 2 wurde uns mit 39 Meter Höhe die höchste ca. 200 Jahre alte Weißtanne Brandenburgs gezeigt. Wie die Weißtannen in diesen Bestand kamen, lässt sich leider nicht mehr recherchieren. Es handelt sich um einen Mischbestand aus Rotbuche, Eiche, Kiefer, Fichte und Weißtanne auf einem K2 Standort, der frisch durchforstet wurde. Naturverjüngungen aus Buche, Eiche, Kirsche und Ahorn waren vorhanden, die Weißtanne fehlte allerdings in der Verjüngung. Einzelne Weißtannen-Natürverjüngungen war zu finden, aber extrem verbissen. In der Diskussion wurde der Vorschlag unterbreitet, die Fläche versuchshalber zu zäunen.

Am Exkursionspunkt 3 fanden die Teilnehmer einen 55 jährige, geasteten und gezäunten Weißtannenbestand mit 115 jährigem Überhalt aus Douglasie, Roteiche und Buche auf einem K2 Standort vor. Bei der Frage, wie der Bestand durchforstet werden soll, gingen die Meinungen weit auseinander. Ein Teil der Exkursionsgruppe favorisierte die Auswahl von Z-Bäumen und deren konsequente Begünstigung, kombiniert mit der behutsamen Ernte einzelner Exemplare des Überhalts. Der andere Teil der Exkursionsgruppe forderte eine Plenterung des Bestandes. Angelehnt an die Stammzahlverteilung einer Plenterkurve, sollten einzelne schlechtwüchsige Weißtannen entnommen werden. Dadurch würden die mittleren Durchmesser nicht unverhältnismäßig stark dezimiert und es gäbe Möglichkeiten für die Etablierung von Weißtannen-Verjüngungen, die in der Plenterkurve des Bestandes bisher fehlen.

In der Abschlussdiskussion wurden der Weißtanne durchaus Potenziale im Land Brandenburg zugesprochen. Diese liegen eindeutig in dem von Professor Spathelf skizzierten Standortsspektrum. Die Weißtanne stellt hier als Schattbaumart eine echte heimische Nadelbaumalternative zur Kiefer oder Douglasie dar. Unbeantwortet blieb allerdings die Frage, ob die Weißtanne aufgrund der Verordnung des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin in Biosphärenreservatsflächen verwendet werden darf. Falls dies möglich sein sollte, ergibt sich mit der Weißtanne eine heimische Nadelbaumalternative in naturgemäßen Wirtschaftswäldern in Biosphärenreservatsflächen.

Insgesamt war die Tagung rundum erfolgreich. Die Teilnehmer konnten viele neue Erkenntnisse zur Weißtanne in Brandenburg mitnehmen und so war es auch ein guter Einstieg in die „Weißtannen-Offensive“ des ANW Bundesverbandes. Die Präsentationen befinden sich auf der Website der ANW Landesgruppe Brandenburg (www.anw-brandenburg.de) .

Allen Vortragsrednern, dem Team des Stadtforstes Templin und den Organisatoren Andreas Schulze und Michael Duhr (sie hatten auch das tolle Frühlingswetter eingeplant) sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt, es war ein schöner und lehrreicher Tag.

Arbeitstreff im Forstbetrieb Hirschfeld

Arbeitstreff im Forstbetrieb Hirschfeld

J. Rosemund ¦ Am 8. Oktober 2016 versammelten sich ca. 40 ANW-Mitglieder im Forstbetrieb Hirschfelde bei Werneuchen zu einer Exkursion. Zunächst einige Daten. Der Forstbetrieb wurde im Jahr 1998 von Mathias Graf v. Schwerin erworben und im Jahr 2009/2010 auf naturgemäße Waldwirtschaft umgestellt. Der Betrieb befindet sich auf der Grundmoränenfläche des nordöstlichen Barnim. Größe: knapp 1.000 ha. Aktueller Waldzustand: Vorrat 322 Vfm/ha. Zuwachs: 9,6 Vfm/ha. Baumartenverteilung: 48 % Kiefer / 26 % Eiche / 9 % Fichte / 7 % Lärche / 6 % Buche / 4 % sonstiges Laubholz.

Waldbauliche Zielstellung

Das Betriebsziel ist die naturgemäße Waldwirtschaft mit der Erhaltung und Schaffung von Wäldern mit hohen Anteilen standortheimischer Baumarten. Angestrebt wird ein mehrstufiger, ungleichaltriger Waldaufbau. Damit wird ökologischen und ökonomischen Anforderungen Rechnung getragen.

Waldbauliche Grundsätze

  • Bei der Verjüngung erhält die Naturverjüngung Vorrang vor Saat und Pflanzung
  • Bei der Holzernte wird pfleglich vorgegangen
  • Auf die Anlage von großräumigen Zäunen wird nach Möglichkeit verzichtet
  • Rückegassen werden dauerhaft markiert und langfristige auf Abstände von 40 m geplant
  • Horst-, Höhlen- und Habitatbäume werden dauerhaft aus der Nutzung genommen
  • Zur Planung der Schalenwildabschüsse werden ausreichend Weisergatter angelegt
  • Es gilt der klare Grundsatz „Wald vor Wild“
  • Jagd ist der entscheidende Faktor, von dem der Erfolg der waldbaulichen Maßnahmen abhängt
  • Die Jagdmethoden zielen auf eine störungsarme und effektive Jagd

In Hirschfelde begrüßte uns der Eigentümer des Forstbetriebes, Graf v. Schwerin, und stellte uns die Exkursionsführer Armin Crull, Thomas Schulz und Moritz v. Maltzahn vor. Dann fuhren wir zum 1. Exkursionspunkt, einem 150 Jahre alten Eichenbestand in den langsam eine dichte Hainbuchennaturverjüngung einwächst. Die Diskussion drehte sich um die Frage, ob und wie man diese Hainbuchennaturverjüngung zulässt.

2. Exkursionspunkt, HBA Eiche, 160 Jahre. Im Zuge der Sanitärhiebe wurde ersichtlich, dass teilweise mit einem Totalausfall der Eiche gerechnet werden muss. Diese Fläche wurde mit Europäischer Lärche und Douglasie unterbaut. Hier entzündete sich eine längere Diskussion, ob mit diesem Unterbau langfristig ein Nadelwald anstelle des Laubwaldes etabliert werden soll. Die Exkursionsführer und der Eigentümer versicherten, dass dies nicht geplant ist, sondern die Nadelbäume als Zwischennutzung und als späterer Anteil eines Mischwaldes geplant sind. Mit dieser Planung zeigten sich die Exkursionsteilnehmer überwiegend einverstanden.

Exkursionspunkt 3, HBA Traubeneiche, Zerreiche, Alter 100 Jahre. Der Bestand ist aus einer Pflanzung hervorgegangen. Beim Versuch wurde die Zerreiche im Verbund mit Buche, Hainbuche und Kiefer angepflanzt. Die Zerreiche hat dem Konkurrenzdruck der Buche standgehalten. Eine Pflege hat nie stattgefunden. Die Qualität der Zerreiche ist mäßig, insbesondere Frostrisse (37 %) führen zu einer Entwertung.

Bei der Fahrt durch den Forstbetrieb konnten wir viele unterschiedliche Waldbilder bewundern. Fast überall sahen wir Naturverjüngungen und damit den Erfolg der intensiven Jagd. Es war auffällig viel Totholz im Wald, um dem Boden wieder Nährstoffe zuzuführen. Auch waren ungewöhnlich viele Habitatbäume zu sehen, was das Engagement des Eigentümers für den Naturschutz beweist.

Insgesamt war das Bestreben zu einer naturgemäßen Waldwirtschaft deutlich zu erkennen; man kann dem Eigentümer dazu nur gratulieren und ihm Erfolg auf dem weiteren Weg wünschen. Eine kleine Vesper und ein Dankeschön an Graf v. Schwerin und die Exkursionsführer rundeten den Tag ab.

Exkursion nach Rumänien 2015

Exkursion nach Rumänien 2015

Exkursion nach Ungarn und Rumänien mit den ANW-Landesgruppen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im September 2015:

Nach ruhigem Flug landeten wir am 6. September 2015 in Budapest und fuhren mit unserem rumänischen Reisebusunternehmer für 2,5 h in die City. Wir stärkten uns und bummelten etwas durch die Straßen, um anschließend weiter nach Visegrad zu fahren. Gemeinsam fuhren wir nach dem Hotelbezug in die beachtliche Altstadt von Visegrad. Bald wurde ein sehr schönes ungarisches Restaurant entdeckt und der gemütliche Teil des Tages nahm mit tollen ungarischen Köstlichkeiten seinen Lauf.

Ungarische Forstwirtschaft, 7. September

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir zu unseren ungarischen Forstkollegen in den Pilis Park Forst bei Visegrad auf. Wir wurden dort freundlich in einem großen Forsthaus begrüßt und erhielten per Powerpoint-Vortrag die wesentlichen Informationen zum Exkursionsgebiet, zu Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz. Dann folgte die Besichtigung der bekannten Burg in Esztergom an der Donau. Die Führung bekamen wir von einem Deutschen, der wegen der schönen ungarischen Frauen nun dort lebt. Es war schön, etwas über die wechselvolle, kriegerische Geschichte der Region in deutscher Sprache erklärt zu bekommen. Bei allen weiteren Exkursionspunkten mussten wir auf unsere Englischkenntnisse (oder die der Kollegen) zurückgreifen.

Danach ging es, begleitet von den ungarischen Kollegen, in den Wald. Ich hatte Robinienplantagen erwartet und war begeistert, als wir Buchen, Eschen und Eichen sahen. Leider waren diese in ihrer Vitalität beeinträchtigt. Die Bäume hatten arg unter einem in Ungarn seltenen Eisbehang gelitten. Ansonsten gab es gute Böden und Niederschläge mit mehr als 700 mm pro Jahr. Die guten Ausgangsbedingungen für das Waldwachstum zeigten sich in mächtigen Baumgestalten und einer artenreichen Bodenvegetation mit Bingelkraut und Waldgerste.

Zur Mittagsstunde begrüßten uns Trommler vor einem „Mittelalterrestaurant“. Es gab ein zünftiges Rittermahl und jeder hatte die Gelegenheit, sich eine Krone auf das Haupt zu setzen. Wenn wir uns auch nicht gleich wie Könige fühlten, so doch wie sehr freundlich aufgenommene Gäste.

Dann ging es wieder zurück in die Wälder. Ein Weisergatter mit phänomenaler Eichenverjüngung zeigte den starken Einfluss des Wildes, denn außerhalb des Zäunchens waren Eichen nur sporadisch zu sehen. Dinge, die wir ja alle aus unserer Heimat zur Genüge kennen. Da es in Ungarn nur wenige Kollegen gibt, die sich mit naturgemäßer Waldwirtschaft beschäftigen, haben wir uns besonders über diese gemeinsamen Stunden gefreut. Der Exkursionsleiter Dr. Czepanyi war gerade dabei Deutsch zu lernen, passend dazu gab es als Dankeschön das Buch „Die Zukunft des Waldes“ von Georg Meister. Zum Abendbrot trafen sich dann alle wieder in der gemütlichen ungarischen Gaststätte in Visegrad, um unsere Eindrücke zu besprechen und von scharfem Peperoni und rotem Wein zu kosten.

Fahrt nach Timişoara (Temeswar) und nach Valiug (Franzdorf), 8. September

Nach dem ungarischen Hotelfrühstück fuhren wir über die Autobahn an Budapest vorbei, durch die ungarische Tiefebene (Teil der pannonischen Tiefebene) über die Grenze nach Rumänien. Unser erstes Ziel war die Stadt Timişoara (Temeswar) mit ca. 400.000 Einwohnern. Hier empfing uns nach der langen Busfahrt Prof. Borlea zu einem opulenten Mittagessen. Anschließend wurden wir von einem promovierten Historiker über die sehr wechselvolle Geschichte von Timişoara unterrichtet und durch selbige geführt. Timişoara ist eine wunderbare Stadt der Kontraste, mit besonderer Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. So wurde sie als erste Stadt in Rumänien 1989 vom Kommunismus befreit!

Weiter ging es, mit neuem Busfahrer, in das Banater Bergland nach Valiug (Franzdorf) am Fuße des Semenic-Gebirges. Wirtschaftlich wurde die Region durch das Hüttenwerk in Reşiţa und dem Kohlebergbau geprägt. Aber auch die Holzindustrie hatte einen großen wirtschaftlichen Stellenwert. Heute sind nur noch riesige Industrieruinen zu erkennen und an den für die Flößerei angelegten Stauseen hat sich der Tourismus entwickelt. Der örtliche Forstamtsleiter wurde in seiner Amtsstube abgeholt und begleitete samt seiner Familie uns den ganzen Abend. Leider konnten wir aufgrund der langen Fahrtzeit dass einzige Waldbild an diesem Tag nur im Dunkeln „erahnen“! Daher einen Auszug aus dem Exkursionsführer.

Der Forstbezirk Valiug bewirtschaftet ca. 14.000 ha, in einem kompakten Waldgebiet im Semenic-Gebirge in einer durchschnittlichen Höhenlage von 850 m mit 1000-1200 mm Niederschlag. Die vorwiegenden Buchenwälder (76 %) gründen auf Glimmerschiefer und granit- und basalthaltige Gesteinen. Die Tanne ist mit 9 % und die Fichte mit 5 % beteiligt. Die Wälder waren Eigentum des österreichischen-ungarischen Staates. Durch die intensive Nutzung wurde bald ein fortschrittliches Einrichtungswerk erstellt. Dabei wurde der „Samenschlagbetrieb“ in der Buche, in einem Zyklus von 80–100 Jahren bis in die 1950er Jahre angewendet. Dabei wurden neben Pflegeschnitten, Lichtstellungshieben die ersten horstweisen Plenterungen im Nadelwald im Jahre 1840 durchgeführt. Im Jahre 1951 wurde zum ersten Mal Plenterungshiebe neben dem Samenschlagbetrieb zum Schutz gegen die Kolmatierung des Stausees Gozna, mit vorgesehen. Nachfolgende Forsteinrichtungen vergrößerten die Fläche der horstweisen Plenterungshiebe weiter.

Das Ergebnis sind auf 40 % der Fläche sogenannte Mehraltrigkeitsstrukturen geschafft zu haben. Diese sind regional sehr wichtig um ein gutes hydrologisches Gleichgewicht zu schaffen (Stauseen). Weiterhin zeigen die Wälder beachtliche Holzvorräte auf. Die natürliche Regeneration ist in einem Großteil gesichert und es werden gesündere und stabilere Wälder erreicht. Die heutigen Besitzverhältnisse sind undurchsichtig. Altansprüche und Waldverkäufe lassen nichts Gutes ahnen. Das Quartier wurde spät bezogen in einem kleinen Skiort auf dem Berg Semenic. Das Abendbrot viel sehr deftig aus und der Abend wurde noch sehr gemütlich.

Buchenurwälder im Semenikgebirge am 9. September

Der Morgen begann mit einer Stunde mehr Schlaf, oder für manche zu früh und einem sehr deftigen rumänischen „Bergfrühstück“ bestehend aus Räucherspeck, Käse, Rührei, Knoblauchwurst, Auberginenpaste und dünnem Kaffee (brr…). Bei herrlichem Spätsommerwetter führte uns eine kurze Bergfahrt fast bis auf den höchsten Gipfel des Gebietes, den 1446 mNN hohen Semenic. Die letzten Meter erledigten wir zu Fuß und wurden mit einer guten Fernsicht über die Matten eines kleinen Skigebietes hinweg zu den benachbarten meist bewaldeten Bergketten der Südostkarpaten belohnt. Die natürliche Baumgrenze war nur scheinbar erreicht, denn die alpinen Wiesenmatten waren anthropogenen Ursprungs und durch Rodung und Beweidung entstanden.

Die anschließende leichte Wanderung führte uns in die Bergwälder des 2000-2002 gegründeten Nationalparks Semenic. Die seit einiger Zeit aus der Nutzung entlassen Buchenwälder mit eingemischter Fichte entpuppten sich im wesentlichen als ein frühes Entwicklungsstadium sekundärer „Urwälder“. Die Tanne fehlte vollständig und typische Weidepflanzen wie Enzian und Weißer Germer zeugten von der Nutzungsgeschichte ebenso, wie eine eingestreute Bergwiese, die bereits während der Türkeninvasion durch Rodung entstanden war.

Mehrere wissenschaftliche Versuchsflächen waren in der jüngsten Vergangenheit angelegt worden. Jedoch sehen wir aus Zeitgründen die beste Fläche in ca. 1000 mNN nicht, welche von Rotbuche dominiert, eine Mittelhöhe von mehr als 50 m und einen angeblichen Vorrat von ca. 1200 m³/ ha aufweisen sollte. Die Wanderung endete wieder unterhalb des Semenic-Gipfels und nach kurzer Fahrt mit unserem Kleinbus wurden wir von den örtlichen rumänischen Forstkollegen zu einem opulenten ausgedehnten Mittagessen in einer Wirtschaft in Ort Wolfsberg geladen. Der Gastraum war eher ein kleines Museum, der auch deutsche „Besiedelungsspuren“ vermuten ließ, denn ein an der Wand prangender Spruch mit entsprechend zeichnerischer Gestaltung sorgte für Heiterkeit: „Das Kreuz allein wär nicht so schwer, wenn das böse Weib nicht wär!“ Es waren auch Frauen in unserer Reisegruppe … aber die waren zumeist humorvoll. Das Essen war landestypisch und sehr schmackhaft.

„Semenic-Menü“: Zum Beginn und Anregung der Geschmacksnerven eine köstlich lockere Polenta mit Käseflöcken und Sahne, zur Erholung dazwischen und Erwärmung der Magenwände eine Suppe mit scharfer Peperoni-Einlage, als Hauptgang dann fangfrische Forelle mit Salat, alles gut gespült mit einem sehr guten Weißwein, und als Absacker den obligatorischen Schnaps, viel von letzterem rumänische Gastfreundschaft heißt sich Zeit nehmen, vor allem zum Essen und Trinken … das wird der Handlungsleitfaden für die nächste Exkursion!

Die anschließende Fahrt nach Sibiu (Hermannstadt in Siebenbürgen) unterbrachen wir zum Kaffeestopp an einer bedeutenden römischen Ausgrabung ca. 100 nach Christus (leider ohne Besichtigung). Vom dort sah man die zum Teil wolkenverhangenen Gipfel Peleaga 2509 mNN und Papusa 2508 mNN des Retezat-Gebirges (ältester Nationalpark Rumäniens 1935 gegründet) als höchste Berge des südöstlichen Karpatenbogen. Sibiu erreichten wir im Dunkeln und waren froh, nahe am Rande der Altstadt unser Hotelquartier (halbfertiger Neubau) beziehen zu können.

Sibiu (Herrmannstadt) und Urwald bei Fagaras am 10. September

Nach einem anständigen Frühstück inkl. Kaffee begann der Tag mit einer Führung durch die Altstadt von Sibiu (dt. Hermannstadt) durch Mihai. Sibiu hat ca. 150.000 Einwohner, von denen nur noch 1,6 % Deutsche sind. Es waren wohl alle beeindruckt von dieser schönen Stadt im Aufschwung. Bemerkenswert viel alte Bausubstanz in Ober- und Unterstadt, eine riesige evangelische und eine ebenso beeindruckende katholische Stadtpfarrkirche. Hier lernten wir die Köstlichkeiten der hiesigen Bäckereien kennen und erinnerten uns an den Duft der Backstuben der Kindheit.

Nach dem Stadtrundgang im schnellen Schritt fuhren wir nach Rasinari (dt. Städterdorf), 8 km südwestlich von Sibiu. Bis 2011 war die Anfahrt noch mit der Straßenbahn möglich und Pläne für die Wiederaufnahme des Betriebes gibt es. Die knapp 6.000 Einwohner dieses idyllischen Ortes leben von Schafzucht, Holzverarbeitung und Tourismus. Früher soll es die Harzgewinnung gewesen sein, die (nicht standortgerechten) Kiefern an den Berghängen zeugen noch davon. Nicht nur die wunderschönen Holztore der Gehöfte, die sich an den Dorfstraßen entlang reihten, waren beliebte Fotomotive.

Weiter ging es in den Nationalpark bei Fagaras. Eine beschwerliche Anfahrt ließ uns verspätet anreisen, jedenfalls hatten die hiesigen Förster kaum Zeit für uns. Auf sie wartete die Bärenpirsch mit zahlenden Gästen. Also die vorhandenen zwei Autos fix den Berg hoch gequält und dann weiter zu Fuß durch den Buchen- und Tannen-Urwald bis in ca. 1.400 m Höhe: Tannen bis 67 m Höhe und höchste Vorräte. Die ständigen Fragen nach der Tierwelt beantwortete Mihai nach einer Weile so: es gibt alles außer Elch und Bison. Schwer zu glauben, aber wohl doch wahr und für einige erfüllte sich der Wunsch nach einem Anblick von Bären in freier Wildbahn. Eine Bärin mit drei Jungen kreuzte den Weg!

Spät erreichten wir Braşov (dt. Kronstadt) und machten uns noch auf zum Abendessen in die schöne Altstadt. Einigen war die Wanderung noch zu wenig Bewegung und sie „tanzten in die Nacht“.

Braşov (Kronstadt) und Rasnov (Rosenau) – Timişoara – Budapest am 11./12. September

Heute Morgen lagen dicke Regenwolken über der Stadt, so dass nur wenige die Stadtbesichtigung mit Mihail unternahmen (was wohl auch an der intensiven Vorabendveranstaltung lag). Die Stadt zeigt sich in einem mitteleuropäischen Standard was uns alle sehr positiv überraschte! Es wird wohl nicht das letzte Mal sein, diese alte und schöne Stadt zu besichtigen. Danach ging es zur Besichtigung der Bauernburg nach Rasnov (Rosenau). Diese wurde durch den Deutschen Ritterorden 1215 zum Schutz vor Angriffen gebaut.

Nun kam wieder eine sehr lange Fahrt zur nächsten Übernachtung nach Timişoara. Diese wurde freudig unterbrochen durch den Kauf von heimischem Ziegenkäse am Straßenrand und unser traditionellen rumänischen Folkloremusik. Nach der kurzen Nacht in Timişoara ging es weiter auf die lange Fahrt zum Flughafen nach Budapest und mit dem Flieger zurück nach Berlin.